Training für Hundebesitzer - Hundeschule & Verhaltenstraining - Dr.med.vet. Sandra Bruns
Training für Hundebesitzer - Hundeschule & Verhaltenstraining - Dr.med.vet. Sandra Bruns

Freilauf für Hunde: der Bult-Knigge

Die Grünfläche am Kinderkrankenhaus „Auf der Bult“ erfreut sich bei Hundehaltern und Naturfreunden im Sinne eines harmonischen Miteinanders stets großer Beliebtheit. Gerade weil der gesellschaftliche Anspruch an unsere Hunde immens gestiegen ist, stellt die Alte Bult ein sehr gutes Beispiel für die problemlose Integration von „Stadthunden“ dar.

 

Liebe Mithundehalter: bitte seht bei den Alltagsbegegnungen Eurer Hunde genau hin und zeigt Rücksicht, Vorsicht und Voraussicht!


In diesem Sinne: eine Zusammenstellung der wichtigsten „ungeschriebenen Gesetze“ auf der Alten Bult (und natürlich auch überall anders sinnvoll).

 

Rücksichtnahme gegenüber Radfahrern, Joggern, Spaziergängern: Beim Kreuzen von Radfahrern/ Joggern auf den Wegen sollten die Hunde heran gerufen und solange bei Ihnen gehalten werden, bis die Passanten vorüber sind. DasSpielen der  Hunde auf dem befestigten Verbindungsweg zwischen Kinderkrankenhaus und Bischofshol sollte vermieden werden, da hier besonders häufig Radfahrer passieren. Auch wenn die Radfahrer manchmal zu schnell unterwegs sind und Unfälle selbst mit verschulden, führen solche Zusammenstöße leider immer wieder dazu Ordnungsamt und Polizei



In der Nähe der Reitbahn sollte man immer Obacht geben, ob und wann Reiter unterwegs sind und den Hund dann von der Reitbahn fernhalten; insbesondere zum Spielen der Hunde gibt es bessere Stellen als die Reitbahn. Auch die über die Bult geführten Reitponys sollten nicht von Hunden belästigt oder bedrängt werden - also den Hund bitte mit ausreichend Abstand vorbeiführen und nicht am Pony schnüffeln lassen!

 

Jagende Hunde sollten ohnehin dauerhaft über Gehorsam oder Leine kontrolliert werden: insbesondere wenn sie dazu neigen, Pferde, Jogger oder Radfahrer zu verfolgen.

 

Anspringen von fremden Personen: wenn Ihr Hund dazu neigt Personen anzuspringen, sichern Sie ihn durch vorausschauenden Gehorsam (z.B. „Fuß“-Gehen, „Sitzen)

 

„Meiner will nur Spielen“:

Spiel ist es definitv nur dann, wenn alle Spielpartner „Spaß“ haben und dies nicht nur einseitig ist; d.h. dass die Rollenverteilung zwischen offensivem und defensivem Verhalten wechseln. Mobbing hingegen zeichnet sich durch einen ängstlichen Hund aus, den der / die Andere/n Jagen, körperlich Bedrängen, Runterdrücken usw.

 

„Die machen das unter sich aus!“: „Ja“, wenn es sich um etwa gleichgestellte Rivalen handelt und beide kein Ausweichverhalten zeigen: dann kann man durch Weggehen in verschiedene Richtungen den Streit am besten schlichten (bitte nicht wie die anfeuernde Meute drum herum stehen und aus Sicht des Hundes Verstärkung geben)
„Nein“: wenn ein Hund deutliche Beschwichtigungsgesten oder Ausweichversuche zeigt. Dann muss der Stänkerer durch seinen Besitzer unbedingt herausgerufen oder anderweitig entfernt werden. Wenn Hunde aggressives Verhalten ohne Provokation des Gegenübers zeigen, sollte unbedingt kontrollierend eingegriffen werden. Überhaupt sollten Hunde mit unkontrolliertem Aggressionsverhalten nicht auf der Bult geführt werden.

 

Läufige Hündinnen: diese sollten nicht auf der Bult ausgeführt werden, solange sich die Rüden interessieren (Achtung: auch manche kastrierten Hündinnnen und Rüden riechen für potente Rüden interessant! Dann muss letzterer durch seinen Halter kontrolliert werden.)

 

Aufdringliches, hypersexuelles Rüdenverhalten:

Rüden, die gern und bei jeder Gelegenheit bei Artgenossen aufreiten oder dies versuchen, sollten unbedingt erzieherisch oder hormonell davon abgebracht werden. Aufreiten stellt eine erhebliche Belästigung von Artgenossen dar und sollte unbedingt unterbunden werden.

 

Höflichkeit unter den Zweibeinern:

So wie die Hunde sich untereinander begrüßen gehört es fast zum guten Ton, dass sich auch begegnende Zweibeiner einen „Guten Morgen, Tag oder Abend“ wünschen. Über Rüpeleinen oder Ungehorsam eines Vierbeiners können jedoch auch mal kritische Töne fallen. Dabei ist eine höfliche, respektvolle Ansprache ein Weg, „um Türen zu öffnen“.

 

Unkontrolliertes Laufen über den Parkplatz: wenn Hunde sich selbst überlassen den Parkplatz überqueren sind sie einer massiven Unfallgefahr durch den Autoverkehr ausgesetzt. Deshalb nehmen Sie Ihren Hund bis zur Grünfäche entweder an die Leine oder bei „Fuß“.

 

Buddeln: viele Hundbesitzer lassen ihren Hund auf der Bult immer und überall buddeln. Da hat der eigene Hund vielleicht Spaß aber was ist mit den Hunden, die lieber rennen und mit Bällen spielen? Und den Menschen, die im Dunkeln auf der Bult spazieren gehen müssen? Wenn man einmal quer über die Wiese geht, trifft man mittlerweile auf ein Grubenfeld und wundert sich, dass es bei den vielen Löchern nicht ständig Verletzungen gibt. Es gibt immer wieder mal langwierige Verletzungen bei Tier und Mensch durch diese Löcher.
Absolut Tabu ist das Buddeln an den Bänken, im Hiroschima-Gedenkhain, auf den Wegen, in und am Rand der Sandbahn.

 

Training mit dem Vierbeiner: es gibt immer wieder Leute, die auf der Bult mit ihrem Hund Gehorsamsübungen machen. Bitte nehmen Sie Rücksicht darauf und stören Sie sie nicht. Gerade einem gut erzogenen Hund kann man sehr viel mehr Freiheit geben.



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seit dem 1. Juli sind wir an zwei Standorten

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